Von der Idee zur Umsetzung

In ihrer Funktion als KAB-Vorsitzende und -Mitwirkende im AK Asyl 2012 wurde Hildegard Schindler der Bedarf nach Kleidung, vor allem für Asylbewerber, in Wörth an der Donau deutlich. Deshalb organisierte die KAB (Katholische Arbeitnehmer Bewegung) Wörth an der Donau mehrmals eine „Kleiderbörse“, jeweils einen Tag im Pfarrheim (2013, 2014, 2015).

Nachdem an diesen Tagen immer sehr viel Kleidung übrigblieb, stellte Hilde Schindler die Anfrage an die Mittelschule Wörth einen Secondhandladen in der Schule einzurichten und diesen als Schülerfirma zu betreiben. Diese Anregung wurde von 2016 bis Ende 2017 von der Schule umgesetzt. Der Secondhandladen wurde von Schülern als Schülerfirma geführt. Aufgrund fehlender Kapazitäten wurde der Secondhandladen ab Januar 2018 an das bestehende Verkaufsteam übergeben.

Inzwischen kaufen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten im Second-Hand-Laden ein.

Im Februar 2020 wurde der Verein „Fairer Handel Stadt Wörth a.d. Donau e.V.“ gegründet, der Second-Hand-Laden wurde dabei gemeinsam mit dem Eine-Welt-Laden in den neuen Verein integriert.